Müller Göppingen
90 Jahre Müller Göppingen
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© 2011 Müller Göppingen

Der erste Teil des Firmengebäudes...

...wurde im Jahre 1925 erbaut.

Der zweite Teil des Firmegebäudes...

...wurde im Jahre 1936 fertiggestellt.

Im Jahre 1945...

...wurde das Gebäude fast völlig zerstört.

Heutige Ansicht...

...des traditionsreichen Firmengebäudes.

90 Jahre Müller Göppingen - Ein Rückblick in die Anfänge des Unternehmens

Die Gründung

Schon als Leiter der Mauch'schen Apotheke in Göppingen stellte Carl Müller in größerem Umfang Arzneimittel her. Die stetig wachsende Nachfrage nach diesen Präparaten veranlasste ihn dazu, im Jahre 1921 die Chemisch-Pharmazeutische Fabrik Carl Müller, Apotheker, GmbH & Co. KG (kurz: Müller Göppingen) zu gründen. Neben Spezialitäten widmete sich Apotheker Müller verwiegend homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln. Die anfänglich bescheidenen Fabrikationsräume reichten bald nicht mehr aus, so dass im Jahre 1925 der erste Teil des heutigen Gebäudes erbaut wurde.

Die Erweiterung

Am 26. Juli 1932 starb Carl Müller, der sich in Fachkreisen wegen seines umfassenden beruflichen Wissens, seiner überdurchschnittlichen botanischen Kenntnissen und seiner musischen Begabung allgemeiner Beliebtheit erfreute. Als Lebenswerk hinterließ er ein aus kleinsten Anfängen entwickeltes Unternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern. Im Jahr 1936 wurde der Erweiterungsbau eingeweiht mit Räumen für maschinelle Anlagen, Büros, Lager und einem für damalige Verhältnisse hochmodernen Laboratorium. In dieser Zeit trugen die Schwiegersöhne von Apotheker Müller, Herr Robert Pohl und Herr Alfred Schmidt, die Verantwortung für das Firmengeschehen.

Bombenschaden im Zweiten Weltkrieg

Beim Bombenangriff auf Göppingen, am 1. März des Jahres 1945, wurde das Gebäude zu großen Teilen zerstört. Die beiden Firmenchefs bemühten sich mit äußerster Energie um den Wiederaufbau des Unternehmens. 

Neue Blüte

In der Nachkriegszeit waren für die Pharmazie neue Verhältnisse geschaffen worden, denen sich das Unternehmen stellen musste. Dies taten die beiden Schwiegersöhne von Alfred Schmidt, Herr Dr. med. Pfaender und Apotheker Spaich. Forschung, Entwicklung und Vertrieb von Phytotherapeutika und Homöopathika nahmen eine solche Dimension an, dass es notwendig wurde, im Jahre 1956 die Sektoren homöopathische Einzelmittel und Spagyrik abzutrennen und der Tochterfirma Staufen-Pharma GmbH & Co. KG zu übertragen.